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Spitzenleistungen u. gesunde Kühe durch ideales Management, modernste Technik u.optimierte Fütterung Drucken E-Mail

Betriebsleiter Stefan Buck vor seinem Milchviehstall


Hans-Hinrich Buck und sein Sohn Stefan sind Milchviehhalter aus Überzeugung. Sie entschieden sich für den Bau eines neuen Boxenlaufstalles für 150 Kühe, der im Jahr 2004 bezogen werden konnte. Die Planung des Offenfront-Stalles mit überdachtem Futtertisch hat der Betriebsleiter Stefan Buck weitgehend selbst erarbeitet.

Kuhkomfort ist nach wie vor ein sehr wichtiges Thema. Daher wurde auf Tiefboxen mit einem Gemisch aus Stroh, Sägespänen und Kalk gesetzt.

Gegen die sommerliche Hitze installierte man eine Kuhdusche (Schlauchsystem). Ebenfalls selbstverständlich ist der Zugang für alle Tiere zu einer elektrischen Kuhbürste im Bereich des Futtertisches.

Der Stall ist in drei Gruppen laktierender Kühe und den Trockensteherbereich aufgeteilt. Für je 50 laktierende Kühe steht ein Lely-Melkroboter zur Verfügung. Ein Wechsel der Tiere innerhalb der Kuhgruppen wird nach Möglichkeit vermieden. So entsteht in der Gruppe bzw. in der Herde so wenig Stress wie möglich. Nachts wird jeder Melkroboter beleuchtet, damit die Kühe stets erkennen können, ob der Roboter frei ist.

Die Melkroboter liefern umfangreiche Daten für ein optimiertes Herdenmanagement. Milchmenge, Leitfähigkeit, Farbunterschiede, Konsistenz und die Melkgeschwindigkeit werden laufend erfasst und aufgezeichnet. Die Messdaten werden 3-mal täglich vom Betriebsleiter abgerufen und beurteilt. Jede Kuh geht im Schnitt 2,8-mal täglich zum Melken.

Die Melkroboter sorgen neben Arbeitserleichterung für große Ruhe im Stall.

Fütterung:
Teil-TMR mit Futtermischwagen. Möhrentrester wird zur Optimierung des Brunstverhaltens in der Wintersaison bis zum Frühjahr zugekauft. Milchleistungsfutter 21/4 (Mais-Soja) und KULMIN Lacto HL 100 werden über Transponderfütterung im Melkroboter gefüttert.

KULMIN Lacto HL 100 wird ab drei Wochen vor dem Kalben mit ca. 500 g je Tier in der Anfütterungsgruppe gefüttert.

Nach dem Kalben wird KULMIN Lacto HL 100 bis 60 Tage (an Spitzentiere länger) bis 1,5 kg pro Tier und Tag gefüttert.

Der Einsatz von KULMIN Lacto HL 100 ermöglicht stabil hohe Einsatzleistungen ohne übermäßigen Körpermasse-Abbau. Stark abgefleischte Kühe gehören der Vergangenheit an.

Stoffwechselstörungen wie Acidose und Ketose treten nur selten auf und führen nicht zu nennenswerten Verlusten.

Mittags wird der Futtertisch komplett geräumt. Die vorhandenen Reste werden an Mastbullen und Färsen verfüttert.

Mischung für laktierende Kühe:
52 % Grassilage, 37 % Maissilage, 11 % Möhrentrester. Zusätzlich 2,5 kg Soja-Raps-Gemisch (1:1) und 150 g KULMIN TMR-ProVit je Tier und Tag.

Zwischen 18.00 und 19.00 Uhr wird die gleiche Mischung nochmals vorgelegt. Die Reste vom Abend werden am nächsten Morgen beigeschoben.



Durch das zweimalige Mischen steht den Kühen stets frisches Futter in optimaler Qualität zur Verfügung. Die Futtermischung wird nach LKV-Daten ausgerichtet.

Trockensteherrationen:
Trockenstehzeit 6 bis 8 Wochen, die Trockensteher werden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Gruppe 1 erhält 10 % Roggenstroh, 40 % Grassilage, 50 % Maissilage. Ab dem 20. Tag vor dem Kalben wechseln die Kühe in die Trockenstehergruppe 2 (Anfütterungsgruppe). Hier wird der Trockensteherration zur Stimulation der Futteraufnahme und zum gleitenden Übergang auf das Laktationsfutter noch etwas Teil-TMR beigemischt. Die Kühe erhalten täglich bis zu 2 kg einer Mischung aus Milchleistungsfutter 21/4 und KULMIN Lacto HL 100 (2:1).

Zum Kalben kommt die Kuh in eine mit Stroh eingestreute Abkalbebox. Dort bleibt sie 16 bis 24 Stunden mit dem Kalb zusammen und wird nicht gemolken. Das Kalb säuft Biestmilch an der Kuh.

Jede Kuh erhält zum optimalen Start der Pansenverdauung direkt nach dem Kalben 1 kg KULMIN Vital-Drink mit 20 bis 40 Liter warmem Wasser nach Bedarf.

Jedes Kalb erhält 30 g BERGIN Secural per Injektor direkt ins Maul.

Alle Kälber werden im Kälberdorf in Hütten und mit Automatentränken aufgezogen.

Leistung:
9.300 Liter Kontrollmilch mit 4 % Fett und 3,35 % Eiweiß. Die Mengenmessung erfolgt über den Melkroboter. Dieser schickt die tägliche Milchmenge jeder Kuh per Mail an den LKV.

Der Betrieb liegt mit dieser Leistung unter den 25 besten Betrieben im Kontrollring.

Konsequentes Umwelt-Management, Einsatz moderner Melktechnik und hochwertiges Grundfutter mit gezielter Mineral- und Wirkstoffergänzung sowie die leistungsangepasste Fütterung von KULMIN Lacto HL 100 wirken sich sehr positiv auf die Tiergesundheit, die Fruchtbarkeit und somit auch auf den Unternehmensgewinn aus.

Die Tierarztkosten für Behandlungen lagen 2008/09 bei nur 39 € pro Kuh und Jahr.

Mit nur 250 g Kraftfuttereinsatz pro erzeugtem Kilogramm Milch wurde ein absoluter Spitzenwert erreicht.

Die Remontierungsrate beträgt aktuell 33 %, der Besamungsindex liegt bei 1,6.

Melkhäufigkeit:
2,8-mal pro Tag (Durchschnitt)


Ziele für die Zukunft:
Nach dem Motto „Gesundes Wachstum, ohne den Überblick zu verlieren“, plant der Betrieb kurzfristig die Aufstockung auf 180 Kühe und den vierten Melkroboter. Mittelfristig soll die Herde auf 260 Kühe wachsen.

Betriebsdaten:
- Gesamte Fläche 200 ha,
   davon 105 ha Silo-Mais (Teilverkauf
   Biogas), 65 ha Grünland,
   30 ha Getreide
- 150 Milchkühe, 9.300 Liter
  (4 % Fett, 3,35 % Eiweiß)
- Alle männlichen Tiere
  werden gemästet.
- Arbeitskräfte: Betriebsleiter
  Stefan Buck, seine Eltern, ein
  Mitarbeiter für 2 Tage/Woche.

 
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