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Wie ein Fels in der
Sächsischen Schweiz:
Die Agrarproduktion
„Zur Bastei“, Lohmen



Agrarproduktion „Zur Bastei“ GmbH & Co. KG Lohmen, Sachsen

Die Agrarproduktion „Zur Bastei“ in Lohmen bewirtschaftet 2120 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (LN), davon 260ha Dauergrünland. Auf 36ha wird Silomais und anderes Ackerfutter angebaut, um den Futterbedarf der 120 Milchkühe zu decken.

„Zur Bastei“ erreichte 2009 mit einer Milchleistung von 11.161 kg (3,83% Fett, 3,25% Eiweiß, 790 FEK) unter den sächsischen Milchviehbetrieben Platz 22, Platz 1 bei der entsprechenden Betriebsgröße. Die Zwischenkalbezeit (ZKZ) beträgt 386 Tage, der Besamungsindex (BSI) 1,9 bei den Kühen. Die Färsen mit einem BSI von 1,6 kalben mit 25 Monaten das erste Mal.



Die Basis für diese erfolgreiche Milchproduktion wird bereits bei der Versorgung der Kälber gelegt. Intensive Geburtsüberwachung und Kolostralmilchmanagement sorgen für Verluste von < 9% (7 % Totgeburten). Bis zum 10. Tag verbleiben die Kälber in den selbstgebauten Iglus, ehe sie im K1Bereich am Försterautomaten Bergin Milch S erhalten. Dazu bekommen sie eine Kraftfuttermischung mit Bergin Kälberkraft 10, Silage und Heu.

Die gute Tiergesundheit spiegelt sich auch in der hervorragenden Persistenz der Herde wider, die dreimal gemolken wird (Zellen ca. 160.000), aber auch in der Leistung ab der dritten Laktation mit 12.079 kg, 3,87 % Fett, 3,21% Eiweiß.

Persistenz: 

 MilchFettEiweiß
 (kg)(kg)(kg)
bis 30 Tage41,54,163,11
31 bis 100 Tage42,33,413,07
101 bis 200 Tage36,23,783,24
201 bis 300 Tage313,93,39
über 300 Tage25,64,293,54


Mit freundlichen grüßen
aus Sachsen –
zur nachahmung
empfohlen ...


Die melkenden Tiere erhalten zwei Rationen 41 l (bis ca. 120. Tag) und 26l (Altmelker). Um den Start in die Laktation optimal zu gestalten, bekommen die Kühe nach dem Kalben KULMIN Vital-Drink, bei Bedarf auch KULMIN Propycal.



KULMIN HL 50 und KULMIN Lacto Aktiv versorgen die Kühe in Gruppe 1 außerdem mit pansengeschütztem Eiweiß, Methionin und LCarnitin, was sich sehr positiv auf die Stoffwechselstabilität der Tiere auswirkt und damit auch für die guten Fruchtbarkeitsergebnisse sorgt. Regelmäßig wird die Ration zwischen dem Verantwortlichen Herrn Körner und Futterberater Herrn Rudolph abgestimmt und die MLP ausgewertet.

Bei der ersten Gruppe überwiegt die Maissilage in der Ration, während in der zweiten Gruppe mehr Grassilage verfüttert wird, um die optimale Kondition der Tiere konsequent zu sichern. Für die bedarfsgerechte Eiweißund Strukturversorgung wird in der Hochleistungsgruppe außerdem Luzernetrockengrün (s. Foto) gefüttert. Die betriebseigene Luzerne wird im Nachbarort Dobra verlustarm getrocknet und steht so ganzjährig zur Verfügung.

Außerdem werden silierte Pressschnitzel – meist im Zeitraum von Oktober bis Mai – eingesetzt. Aus Gerste, Weizen, Sojaund Rapsextraktionsschrot sowie Mineralfutter wird eine Kraftfuttermischung vorproduziert, so dass die Anzahl Komponenten im Mischwagen überschaubar bleibt. Die beiden TMRRationen werden entsprechend dem Bedarf aus der Rationsberechnung mit Mineralfutter (HOHMIN Ca) und Viehsalz ergänzt.





betriebseigenes Luzernetrockengrün


Die Tierarztkosten mit TU, Fahrtkosten, Behandlungen, Trockensteller liegen im Schnitt bei ca. 96 Euro je Kuh und Jahr.

Trotz der bereits sehr guten Leistungen sollen diese auch in Zukunft steigen, nach Quotenende vielleicht mit einem größeren Bestand.
 
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