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Traumhafte Milchkühe mit traumhaften Spitzenleistungen Drucken E-Mail
Agrargenossenschaft Marbach
Agrargenossenschaft Marbach, 09573 Leubsdorf OT Marbach,
Sachsen, Landkreis Freiberg


Die Agrargenossenschaft Marbach bewirtschaftet 643 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (LN). Ein Teil des Grünlandes wird als Weide für die Jungrinder genutzt.

Die Maisanbaufläche beträgt 45 ha. Bei der Silierung wird ein Teil des Silomaises mit BERGO Silostabil behandelt, um der Nacherwärmung, insbesondere in den Sommermonaten, entgegenzuwirken und eine stabile Futtergrundlage für die Milchviehherde des Betriebes zu haben. Die Abkalbungen der insgesamt 290 Milchkühe wird intensiv überwacht, nur von 24 bis ca. 4 Uhr sind die Kühe ohne Aufsicht.

Nach der Geburt erhalten die Kälber zweimal Biestmilch mit dem Nuckeleimer. Dieses intensive Management trägt mit dazu bei, dass die Totgeburten und Verendungen nur 5 % betragen.

Auch im weiteren Verlauf wird den Kälbern besondere Aufmerksamkeit geschenkt, so dass die Verluste bis zum vierten Monat unter 1 % liegen. Neben angesäuerter Vollmilch erhalten die Kälber ab der ersten Lebenswoche Quetschgetreide mit Bergin Kälberplus. Außerdem steht den Tieren Bergin Kälberbon zur freien Verfügung. Die geringen Verluste bei den Kälbern sind auch auf die abgestimmte Vorbereiterfütterung zurückzuführen. Die Färsen werden dabei sieben bis acht Wochen vor dem Abkalben in die Herde integriert. In der Ration ab ca. drei Wochen vor dem Kalben erhalten die Kühe neben Gras- und Maissilage (60 % / 40 %), Getreide, Soja (insgesamt 2,5 kg) auch 0,5 kg Kulmin Lacto HL 50 und ein spezielles Mineralfutter mit Betacarotin.

Die gezielte Betacarotinversorgung wird auch über die Start- und Hochleistungsfütterung fortgesetzt und ist ein fester Bestandteil des Fruchtbarkeitsmanagements in der Agrargenossenschaft Marbach.

Kuh Stacey
Kuh Stacey (3. Laktation), ausgezeichnet AGRA 2009

Mit freundlichen Grüßen aus Sachsen – zur Nachahmung wärmstens empfohlen…

Die Besamung erfolgt bereits ab dem 35. Tag nach dem Kalben bei Brunsterkennung, was zu einer hervorragenden Zwischenkalbezeit (ZKZ) von 379 Tagen führt.
Ein Erstbesamungserfolg von 55,4 % bei den Milchkühen mit einem Besamungsindex (BSI) von 1,8 bis 1,9 und ein Erstbesamungserfolg bei Färsen von 80 % (BSI: 1,4) in Verbindung mit einem Erstkalbealter von 26 Monaten sind weitere Kriterien für die erfolgreiche Arbeit der Agrargenossenschaft bzw. deren Mitarbeiter.
Die erzielte Milchleistung liegt bei 9840 kg bei 4 % Fett und 3,45 % Eiweiß mit einer guten Persistenz.

Persistenz
Milch (kg)
Fett (%)
Eiweiß (%)
bis 30 Tage
37,20
4,34
3,31
31 bis 100 Tage
39,80
3,53
3,35
101 bis 200 Tage
31,60
3,81
3,49
201 bis 300 Tage
24,10
4,18
3,68
über 300 Tage
19,10
4,63
3,90

Im Auftrag des Geschäftsführers der Agrargenossenschaft Marbach, Herrn Matthes, werden die Futterrationen regelmäßig mit dem zuständigen Fütterungsberater Herrn Dr. Stemmler überprüft und entsprechend den aktuellen Daten aus Milchleistungsprüfung (MLP) und Futteranalysen angepasst.

Alle Kühe bekommen neben unterschiedlichen Anteilen Gras- und Maissilage etwas Heu bzw. Stroh und betriebseigenes Getreide, ergänzt mit Raps- und Sojaextraktionsschrot sowie Mineralfutter.
Außer Kulmin Lacto HL 50 bei den Vorbereitern und der Startergruppe (bis ca. 50. Tag p. p.) werden keine weiteren Spezialfuttermittel eingesetzt.

Trotz der hohen Milchleistungen treten kaum Stoffwechselprobleme auf, und es werden sehr gute Besamungsergebnisse erzielt. So sind die Marbacher Mitarbeiter auch ein wenig stolz auf ihre Tiere und möchten auch zukünftig weiter erfolgreich Milch produzieren, vielleicht mit Melkrobotern anstelle des Fischgrätenmelkstandes!
 
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